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Publikationen von Hans Gross

 

Hans Gross kam bei seiner langjährigen Tätigkeit am Gericht zu der Überzeugung, daß ein Untersuchungsrichter für seine Arbeit mehr brauche, als er auf der Universität lernt und aus den Gesetzesbüchern entnehmen kann. Aus diesem Grund verfaßte er 1893 sein Hauptwerk, das „Handbuch für Untersuchungsrichter“.

Es behandelt alle Arten des Verbrechens, das Wesen der Verbrecher und deren Arbeitsmethoden und gibt praktische Ratschläge für das Vorgehen der Untersuchungsrichter. Die von ihm konzipierte „Kommissionstasche“, welche alle Utensilien enthält, die der Untersuchungsrichter am Tatort benötigt, ist ebenfalls Inhalt dieses Buches.

Bereits einige Jahre später war das Werk des Grazers Hans Gross in fast alle Kultursprachen übersetzt worden und erweckte weltweit großes Interesse. Sogar das amerikanische FBI verwendete das Handbuch des Steirers. 1898 veröffentlichte Hans Groß seine „Kriminalpsychologie“, ein Werk, das sich eingehend mit der Erforschung der Täterpersönlichkeit befaßt. Anerkannte Psychologen, wie z. B. William Stern, beurteilten dieses Buch als für die junge Disziplin der Kriminologie sehr wertvoll.

1898 erschien auch der erste Band der von Hans Groß herausgegebenen Zeitschrift „Archiv für Kriminalanthropologie und Kriminalistik“ als aktuelle und laufende Ergänzung des Handbuches.

Mehr zu Hans Gross und zur Geschichte des Hans Gross Kriminalmuseums

Hans Gross und die Kriminologie

Das k.k. kriminologische Institut

Von Hans Gross zum Universitätsmuseum

 

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