Platon
In dem 375 v. Chr. verfassten Werk „Politeia“ (Der Staat) verfolgt der griechische Philosoph Platon (428/427 – 348/347 v. Chr.) die Idee der Gerechtigkeit in einem idealen Staat. Platon war jedoch genauso wie etwa auch Aristoteles der demokratischen Staatsformen gegenüber kritisch eingestellt. Beide setzten diese mit „Pöbelherrschaft“ gleich:
[...] Eine Demokratie entsteht […], wenn die Armen siegen und ihre Gegner töten oder verbannen, alle übrigen aber nach gleichem Recht an Verfassung und Ämtern teilnehmen.
Leihgabe: Universitätsbibliothek Graz, Sondersammlungen.