An der Studie nahmen 2026 rund 500 Mädchen und junge Frauen aus sieben europäischen Ländern teil: Albanien, Österreich, Zypern, Italien, Rumänien, Spanien und dem Vereinigten Königreich. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen ihre Vorstellungen von Europas Zukunft, ihre politischen Prioritäten und jene Herausforderungen, die sie besonders beschäftigen. Dabei wurde unter anderem gefragt, welche Themen sie als EU-Vorsitzende priorisieren würden, welche Entwicklungen ihnen Sorgen bereiten und wie sie sich politisch engagieren.
Die Ergebnisse zeigen, dass Mädchen und junge Frauen der EU positiver gegenüberstehen und sich stärker demokratisch engagieren als Buben und junge Männer. Mit Blick auf Europas Zukunft nannten die befragten jungen Menschen – ähnlich wie bereits vor zehn Jahren im Rahmen der Studie „Europa 2038“ – Menschenrechte, Freiheit, Bildung, Gesundheit und Sicherheit als zentrale Prioritäten. Besonders deutlich wird dabei der hohe Stellenwert der Menschenrechte, die für Mädchen und junge Frauen eine noch größere Bedeutung haben als für Buben und junge Männer.
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