Das Portal wurde von der Arbeitsgruppe Universitäts- und wissenschaftliche Sammlungen im Rahmen des Museumsbunds Österreich ins Leben gerufen und richtet sich vor allem an Wissenschaft, Universitäten und Museen, ist aber auch für die Öffentlichkeit frei zugänglich.
Wie vielfältig die Sammlungsbestände sind, zeigt eine Erhebung aus dem Jahr 2024: Mehr als 50 Sammlungen meldeten rund 2,7 Millionen Objekte. Dazu zählen unter anderem archäologische und naturkundliche Exponate, Bücher, Fotografien, Kunstwerke, Archivalien und wissenschaftliche Instrumente.
Das neue Portal soll bestehende digitale Angebote verknüpfen und bislang wenig bekannte Sammlungen leichter auffindbar machen. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Institutionen zu stärken und gemeinsame Projekte zu ermöglichen.
„Viele Sammlungen arbeiten bisher weitgehend für sich. Mit dem Portal schaffen wir die Grundlage, dass sie einander finden, sich austauschen und gemeinsame Projekte entwickeln“, sagt Bernadette Biedermann, Leiterin der Universitätsmuseen der Universität Graz, wie es die ORF Steiermark in einem Beitrag berichtet.
Die Plattform soll damit die nationale und internationale Vernetzung der Sammlungen fördern, ohne die bestehenden Inventare und Datenbanken der einzelnen Einrichtungen zu ersetzen.
Das Online-Portal kann hier besucht werden!