Der auf einem hölzernen Dreifuß und einem Horizontalring montierte Erdglobus ist, laut den Inventarlisten des Instituts für Experimentalphysik von Karl Hummel, seit 1851 im Besitz der Universität Graz. Der Stecher des Globus ist nicht überliefert, jedoch geht aus der Aufschrift der Kartusche hervor, dass es sich um eine Anfertigung des Geographischen Instituts in Weimar aus dem Jahr 1812 handelt, die nach dem New Terrestrial Globe des britischen Kartographen John Cary (1754–1835) gefertigt wurde.
Der Globus hat einen Maßstab von etwa 1:41.000.000. Zur geografischen Orientierung sind die Meridiane im Abstand von 15° und die Breitenkreise im Abstand von 10° eingezeichnet. Als Hauptmeridian dient der Meridian von Greenwich, der mit 0° Länge festgelegt ist und als Ausgangspunkt für die Bestimmung der östlichen und westlichen Längengrade dient. Zusätzlich sind die Wendekreise sowie die Polarkreise verzeichnet. Darüber hinaus ist die Ekliptik, also die scheinbare jährliche Bahn der Sonne am Himmel, in Grad unterteilt. Insgesamt ermöglichen diese Linien und Angaben eine genaue geografische und astronomische Orientierung auf dem Globus.
Im Jahr 1990 wurde der Erdglobus von Barbara Schrems restauriert und im Rahmen ihrer Diplomarbeit an der Meisterschule für Restaurierung und Konservierung an der Akademie der bildenden Künste in Wien ausführlich beschrieben.
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