Die Geschichte der Frauenrechte in der Demokratie ist geprägt von Widerständen und Protesten, durch die sich Frauen ihre Rechte erkämpften.
Die erste Frauenrechtsbewegung begann im 18. Jahrhundert in Westeuropa sowie den USA und dauerte bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts an. Stark im Fokus lag dabei das Frauenwahlrecht, für das sich etwa die sogenannten „Suffragetten“ (von englisch/französisch suffrage, das Wahlrecht) in Großbritannien einsetzten.
Unter dem Slogan „Das Private ist politisch“ wurden in den 1960er-Jahrenschließlich insbesondere das Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper – darin enthalten auch das Recht auf straffreie Schwangerschaftsabbrüche – sowie die Gleichstellung der Frau in Ehe und Familie zu zentralen Forderungen der Frauenbewegung erhoben.
Auch wenn Frauen in Europa heute theoretisch die gleichen Rechte haben wie Männer, gibt es nach wie vor Missstände, gegen die viele Menschen auf die Straße gehen. Dazu gehören etwa Gewalt gegen Frauen (23% der Frauen in Österreich haben körperliche Gewalt erlebt, 24 % sexualisierte Gewalt), der Gender Pay Gap (17,6% in Österreich, Stand 2024) oder ungleiche Voraussetzungen im Karriereaufstieg.
In stark patriarchalisch geprägten Ländern außerhalb Europas, wie beispielsweise dem Iran, ist die Situation für Frauen noch bedeutend schwieriger. Nachdem die Kurdin Jina Mahsa Amini im Jahr 2022 von der iranischen Sittenpolizei wegen nicht ordnungsgemäßem Tragen des Kopftuches festgenommen und tödlich verletzt worden war, brachen landesweite Proteste aus, die auch internationale Unterstützung fanden.