Der Welttag des Buches am 23. April geht auf den katalanischen Georgstag zurück, an dem traditionell Rosen verschenkt wurden. Seit den 1920er-Jahren kommen auch Bücher als Geschenk hinzu. Zudem hat der 23. April eine starke symbolische Kraft: William Shakespeare und Miguel de Cervantes – zwei der prägendsten Autoren der Weltliteratur – starben beide am 23. April 1616.
Gerade weil Bücher Wissen bewahren, weitergeben und zugänglich machen, sind Bücher auch ein Fundament demokratischer Gesellschaften. Demokratie lebt davon, dass Informationen frei zugänglich sind, dass unterschiedliche Perspektiven nebeneinanderstehen dürfen und dass Bildung für alle ermöglicht.
In unserer Sonderausstellung „Demokratie er-leben“ greifen wir diesen Gedanken auf: In unserer Demokratie-Bibliothek machen wir die Demokratisierung von Wissen sichtbar. Hier laden ausgewählte Bücher dazu ein, sich mit den Ideen, Kämpfen und Entwicklungen auseinanderzusetzen, die unsere demokratische Kultur geprägt haben – und weiter prägen. Denn wer liest, informiert sich. Und wer informiert ist, kann mitgestalten.