1732 wurde sie an der Universität Bologna zur Professorin ernannt und war damit eine der ersten Frauen Europas, die eine solche akademische Position innehatte. In einer Zeit, in der Frauen der Zugang zu höherer Bildung und wissenschaftlichen Institutionen weitgehend verwehrt blieb, setzte sie sich mit großem Engagement für die Naturwissenschaften ein.
Als „Minerva von Bologna“ wurde sie zu einer Wegbereiterin weiblicher Gelehrsamkeit und zu einem Vorbild für nachfolgende Generationen von Wissenschaftlerinnen. Ihr Vermächtnis erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Frauen den Zugang zu Wissen, Forschung und akademischen Positionen zu ermöglichen.
Mehr zu Laura Bassi und anderen Pionierinnen der Wissenschaft erfährst Du in der „Frauen in der Forschung“-Ausstellung, die derzeit im UniGraz@Museum gezeigt wird.