Die museale Intervention „Gewalt an Frauen“ ergänzt die Dauerausstellung des Hans Gross Kriminalmuseums um Informationen zu einem in der Geschichte der Kriminalwissenschaft lange vernachlässigten Forschungsbereich und partizipiert in dieser Gestalt am aktuellen Themenschwerpunkt „Frauen in der Forschung“ an der Universität Graz.
Gewalt an Frauen, die im Bestand des Kriminalmuseums durch Objekte und Fallgeschichten repräsentiert ist, wird dabei neu in den Blick genommen. Nebst eigens konzipierten Rollups befinden sich Symbole und QR-Codes an den Vitrinen, die nicht lediglich auf Dokumente verübter Gewalt an Frauen hinweisen, sondern diese durch ausgewählte Aspekte sowohl historisch als auch systematisch kontextualisieren.